3. Treffen der AGORA-Gruppe 2025 in Graz
Am 29. Oktober 2025 traf sich die AGORA Terminal Interest Group zum 3. Workshop in 2025 auf Einladung der Cargo Terminal Graz (CTG). Der Workshop wurde mit einer Begrüßung durch Herrn Kiss eröffnet. Nach einer Vorstellungsrunde standen aktuelle Entwicklungen, neue Mitglieder sowie Zukunftsthemen der intermodalen Terminalbetreiber im Mittelpunkt.

Für einen besonderen und heiteren Auftakt sorgte der ausführliche Reisebericht unserer Neu-Rentnerin Antje. Zu ihrer Verabschiedung im Sommer 2025 hatte die AGORA-Gruppe ihr einen Reisegutschein für eine Fahrt mit einem KV-Zug über den Brenner geschenkt – die Erlebnisse dieser Reise wurden nun mit viel Humor und Begeisterung geteilt.
Ein weiteres Highlight war die Vorstellung des neuen AGORA-Mitglieds Contargo. das künftig seine Erfahrungen als Terminal-Netzwerkoperator und seine Perspektiven aktiv in die Arbeit der Gruppe einbringen wird.
Ergänzt wurde der Themenblock durch mehrere ad-hoc Umfragen, die praxisrelevante Fragestellungen aus dem Terminalbetrieb adressierten. Diskutiert wurden unter anderem Lösungen zur Vermeidung von Anhebungen bei Lkw-Chassis und Wagen. Besonders anschaulich wurde hierbei der aktuelle Entwicklungsstand eines Anti-Lift-Systems, unter anderem von DUSS, vorgestellt, das derzeit in Köln getestet wird. Darüber hinaus wurden Fragen zu Abfallgenehmigungen, zur Gefahrgutkontrolle am Straßenausgang sowie zur Trailerabstellung erörtert. Ziel dieser Umfragen ist es, Erfahrungswerte zu sammeln, gemeinsam zu diskutieren und voneinander zu lernen.
Im weiteren Verlauf des Workshops präsentierte die CTG ihre aktuellen Ausbaumaßnahmen mit Fokus auf Kran-Automatisierung und OCR-Gates. Das neue Umschlagmodul verfügt über teilautomatisierte Krananlagen mit Fernsteuerstand-Bedienung, die im Abstellbereich bereits automatisierte Umschlagprozesse ermöglichen. Ein weiterer inhaltlicher Schwerpunkt war die Einordnung und Definition von Automatisierungsstufen im Terminalbetrieb. Hierzu wurde das gemeinsame AGORA-Papier zur Definition von „Automatisierung“ aus Nutzersicht intensiv diskutiert, das in Kürze veröffentlicht wird.
Abgerundet wurde der erste Workshoptag durch eine Terminalbesichtigung der CTG, bei der die vorgestellten Lösungen direkt vor Ort erlebbar waren.



Nach einer kulinarischen Stärkung im Hotelrestaurant klang der Abend in geselliger Runde an der Bar aus. Dabei entstand ein KI-generiertes Comic-Bild, das die gute Stimmung der Gruppe humorvoll einfing und für große Erheiterung sorgte.

Am zweiten Workshoptag präsentierte Dennis Majewski sein neues, KI-basiertes Automatisierungsprojekt für das Lkw-Gate-Out und beeindruckte die AGORA-Mitglieder erneut mit seinem kostengünstigen und agilen Ansatz. Anschließend stellte Paul Kronenberger den aktuellen Entwicklungsstand der proaktiven Schadenserkennung an OCR-Gates am CFL Terminal in Dudelange vor.
Zum Abschluss zog Uwe Sondermann ein Resümee des Jahres 2025. Gemeinsam verabschiedete die Gruppe zudem das Budget für 2026. Der Workshop bestätigte einmal mehr die Bedeutung von AGORA als europäische Plattform für Austausch, Praxiswissen und gemeinsame Weiterentwicklung im intermodalen Terminalbetrieb.